Als MaTitie (Editor bei Top10Fans) seh ich bei Creatorinnen in Österreich immer wieder dasselbe Muster: Der Content wird besser, die Shooting-Routine stabiler – aber das Branding bleibt ein Flickenteppich. Und genau da wird’s teuer: Wenn du nach einem Startup-Fehlstart gerade wieder Planbarkeit und wiederkehrendes Einkommen aufbauen willst, brauchst du ein Naming, das nicht nur „cool“ klingt, sondern in 6 Monaten noch funktioniert: bei Kollabs, in DMs, in einer Bio, auf einer Rechnung, auf einer Landingpage und im Gespräch mit potenziellen Teammitgliedern.

Dieser Guide ist für dich, wenn du entweder

  • eine eigene OnlyFans-Agentur starten willst (solo oder mit Partner*innen), oder
  • als Creatorin (mit Noir-Ästhetik, elegant, „shadowy tension“) einen Projekt-/Studio-Namen brauchst, der wie eine Agenturmarke wirkt, ohne dich stilistisch zu verbiegen.

Ich geb dir ein klares Framework, damit du schnell zu 3–5 starken Kandidaten kommst – plus eine lange Liste an Ideen, die du sofort adaptieren kannst.


Warum Agenturnamen auf OnlyFans anders ticken als „normale“ Firmennamen

Ein Agenturname im Creator-Umfeld muss gleichzeitig vier Jobs erfüllen:

  1. Vertrauen & Sicherheit signalisieren
    Gerade weil rund um OnlyFans immer wieder über Risiken, Grenzen und Druck gesprochen wird (z. B. im Stern-Interview mit Avva Ballerina), muss der Name Seriosität ausstrahlen – ohne „steif“ zu sein.

  2. In 2 Sekunden ein Bild erzeugen
    Dein Stil ist noir, elegant, Spannung statt Klamauk. Ein Name, der nach „Party-Management“ klingt, bringt die falschen Leute.

  3. International lesbar sein
    Österreich ist klein, deine Fans sind nicht zwingend nur DACH. Ein Name sollte auf Englisch nicht peinlich sein und in Suchleisten keine Zungenbrecher verursachen.

  4. Skalierbar sein
    Heute bist du vielleicht solo, morgen mit Cutter, Chatter, Fotograf*in. Der Name darf nicht an eine einzelne Person oder ein zu enges Fetisch-Keyword gekettet sein.


Klarheit zuerst: Was „Agentur“ bei dir überhaupt bedeutet

Bevor du brainstormst, entscheidest du eine (1) klare Position. Das verhindert 90% Naming-Chaos.

Option A: Creator-first Agentur (du bist das Aushängeschild)

  • Marke = deine Ästhetik, deine Regeln
  • Agenturname darf näher an „Studio“ sein
  • Vorteil: stimmig zur Noir-Identität, leichter zu verkaufen

Option B: Service-Agentur (du managst mehrere Creatorinnen)

  • Marke = Prozesse, Ergebnisse, Compliance, Betreuung
  • Name muss neutraler und „geschäftsfähiger“ sein
  • Vorteil: skalierbar, weniger abhängig von deinem Gesicht

Option C: Hybrid (du + ausgewählte Talente)

  • Name braucht Eleganz und Leistungsversprechen
  • Vorsicht bei zu „personal brand“-lastigen Namen

Wenn du (finanziell) Schwankungen als Stressor hast und recurring income willst, ist B oder C oft stabiler – aber du kannst A so aufsetzen, dass es später in C wächst.


Das 10-Minuten-Naming-Briefing (bitte wirklich ausfüllen)

Schreib dir diese Antworten auf (kurz reicht). Danach sind Ideen plötzlich „leicht“.

  1. Zielgruppe: Fans, Creatorinnen, beides?
  2. Wofür willst du bekannt sein? (z. B. „eleganter Content + konsequentes Upselling“)
  3. 3 Kernwerte: z. B. Diskretion, Konsistenz, Ästhetik
  4. Tonalität: clean, edgy, luxuriös, verspielt, technisch?
  5. No-Go Wörter: z. B. „hustle“, „dirty“, „babe“ (wenn’s nicht zu dir passt)
  6. Sprachen: Deutsch/Englisch? nur Englisch?
  7. Länge: 1 Wort, 2 Wörter, oder „X Studio“?

Der Naming-Score: So bewertest du Kandidaten objektiv

Nimm eine Liste (Notion/Sheet) und gib jedem Namen 0–2 Punkte pro Kriterium.

  1. Aussprechbar (DE & EN)
  2. Merksatzfähig (man kann ihn nach einmal hören tippen)
  3. Stil-Fit (Noir/elegant statt random)
  4. Vertrauenssignal (klingt nicht nach Scam)
  5. Skalierbar (passt zu mehreren Creatorinnen)
  6. Handle-Fit (Instagram/TikTok/Email wahrscheinlich verfügbar)
  7. Domain-Fit (de/.at/.com Varianten möglich)
  8. Sicher (keine Marken-/Promi-Nähe, keine extremen Begriffe)

Alles mit <10 Punkten fliegt raus. Du willst am Ende 3–5 Shortlist-Namen.


Wörter, die in der Praxis gut funktionieren (und warum)

Für deine Ästhetik (Noir, elegant, Spannung) funktionieren oft diese Wortfelder:

  • Licht/Schatten: noir, dusk, shade, veil, umbra
  • Material/Luxus: velvet, silk, satin, obsidian, ivory
  • Form/Architektur: atelier, studio, house, bureau, works
  • Rhythmus/Tempo: cadence, tempo, slow, hush
  • Sicherheit/Prozess: vault, ledger, proof, core, standard

Achtung: Nimm nicht zu „dunkle“ Wörter, die nach Problem/Drama klingen. Noir ist Stil – nicht „Gefahr“.


7 Naming-Formeln, die fast immer liefern

1) [Material] + Studio

  • „Velvet Studio“, „Satin Studio“
  • wirkt hochwertig, ruhig, leicht zu erweitern

2) [Schattenwort] + House

  • „Umbra House“, „Veil House“
  • noir ohne „adult“ im Namen zu tragen

3) [Verb] + [Ergebnis]

  • „Grow Quietly“, „Convert Clean“
  • eher performance-/agency-lastig

4) [Ort/Atmosphäre] + Atelier

  • „Midnight Atelier“, „Dusk Atelier“
  • sehr passend für elegante Bildsprache

5) [Abstrakt] + Bureau

  • „Obsidian Bureau“, „Noir Bureau“
  • seriöser, weniger „Creator-vibey“

6) 1-Wort-Marke (erfunden/verkürzt)

  • „Velora“, „Umbrix“, „Noirva“
  • gut für Domains/Handles, braucht aber mehr Erklärung am Anfang

7) Initialen + Begriff

  • „NV Studio“, „VH House“
  • clean, diskret, nur riskant wenn austauschbar

Was du vermeiden solltest (damit du später nicht rebrandest)

  1. Zu generisch: „Elite Media“, „Prime Agency“ – klingt wie 1000 andere.
  2. Zu explizit: kann Ads, Payment-Partner, Kollabs unnötig erschweren.
  3. Zu trendig: heute ein Meme, morgen cringy (siehe wie schnell Social-Hypes drehen).
  4. Zu personenbezogen: wenn du später Talente aufnimmst, wirkt’s wie „dein Fanclub“.
  5. Zu ähnlich zu bekannten Creator-Namen: unnötiges Risiko und Verwechslung.

Mini-Strategie: Name + Subline (macht alles leichter)

Du musst nicht alles in den Namen pressen. Nimm einen starken Namen und eine klare Subline, z. B.:

  • „Umbra House – Creator Operations & Chat Systems“
  • „Velvet Studio – Premium Content & Retention“
  • „Noir Bureau – Strategy, Shoots, Sub Growth“

Subline kannst du jederzeit ändern, Name bleibt stabil.


Safety & Professionalität: Warum das Naming auch „Schutz“ ist

Im Stern-Beitrag wird betont, dass OnlyFans für manche extrem riskant sein kann – unabhängig davon, wie selbstbestimmt man arbeitet. Für dich heißt das: Dein Markenauftritt soll Grenzen und Professionalität signalisieren.

Konkrete Naming-Signale für Sicherheit:

  • „Studio“, „Atelier“, „Bureau“, „House“ (professionell)
  • „Vault“, „Standard“, „Proof“ (prozess-orientiert)
  • Vermeide: „fast cash“, „gurus“, „unlock“, „secret“ (wirkt schnell shady)

Und aus der „Porn University“-Story (The Irish Sun) kann man als Business-Lektion mitnehmen: Viele bereuen frühe Entscheidungen, weil ihnen Struktur gefehlt hat. Ein sauberer Name ist kein Luxus – er ist ein Baustein von Struktur.


Deine Situation: wiederkehrendes Einkommen statt Nervenkitzel

Du willst weniger Achterbahn, mehr Plan. Ein guter Agenturname unterstützt genau das, wenn du ihn mit einem simplen Angebot verknüpfst:

  • Planbares Angebot: z. B. „Content-System + Chat + Retention“
  • Planbare Taktung: fixe Shooting-Tage, fixe Posting-Frequenz
  • Planbare Pakete: 2–3 klar bepreiste Stufen

Der Name soll dazu passen: ruhig, hochwertig, kontrolliert. Deine noirige Ästhetik ist ideal dafür, weil sie „Premium“ nahelegt, ohne laut zu sein.


120 OnlyFans Agency Name Ideas (kuratierte Startliste)

Hinweis: Nimm die Ideen als Rohmaterial. Die besten Namen entstehen meist aus kleinen Anpassungen (Schreibweise, 1 Wort tauschen, Kürzen).

Noir / Elegant (dein Sweet Spot)

  1. Velvet Studio
  2. Umbra House
  3. Dusk Atelier
  4. Obsidian Bureau
  5. Veil Works
  6. Hush Studio
  7. Midnight Atelier
  8. Noir Bureau
  9. Shadowline Studio
  10. Satin House
  11. Blackroom Studio
  12. Lowlight Atelier
  13. Luna Noir Studio
  14. Velvet Ledger
  15. Obsidian House
  16. Silk & Shadow Studio
  17. Nightfold Atelier
  18. Soft Noir Bureau
  19. Veiled Studio
  20. Umbra Atelier
  21. The Velvet Bureau
  22. Duskline Studio
  23. Obsidian Atelier
  24. Hush House
  25. Noircraft Studio
  26. Shade & Silk House
  27. Velvet Proof Studio
  28. The Darkroom Bureau
  29. Quiet Heat Studio
  30. Dimlight Atelier

Premium / Luxury

  1. Ivory Studio
  2. Gild House
  3. Opal Atelier
  4. Aurelia Studio
  5. Goldline Bureau
  6. Lush Standard Studio
  7. Prime Velvet House
  8. Satin Standard
  9. Luxe Cadence Studio
  10. The Fine Cut Bureau
  11. Polished Studio
  12. HighTouch House
  13. Rareline Atelier
  14. Velvet Signature
  15. Atelier Luxe
  16. Maison Velvet
  17. Studio Éclat (wenn du’s französisch willst)
  18. Noir & Gold Studio
  19. Prestige Atelier
  20. The Velvet Room Studio

Performance / Growth (ohne cringe)

  1. Retention Works
  2. Fanflow Studio
  3. Conversion Atelier
  4. Creator Ops Bureau
  5. Clean Growth House
  6. Revenue Rhythm Studio
  7. Signal & Scale Studio
  8. Funnelcraft Bureau
  9. Repeat Studio
  10. Steady Sub House
  11. Paid Attention Studio
  12. Reply Rate Bureau
  13. The Retain Room
  14. Metrics & Muse Studio
  15. Growth Cadence House
  16. Systemic Studio
  17. Content to Cashflow (nur wenn’s zu dir passt)
  18. The Upsell Atelier
  19. Quiet Scale Bureau
  20. Consistent Studio

Diskret / Minimal

  1. VLT Studio
  2. UMBRA Co.
  3. The House (minimal, aber sehr generisch)
  4. Studio N
  5. Bureau V
  6. VEIL Co.
  7. Standard Atelier
  8. Proof House
  9. Core Studio
  10. Ledger Bureau
  11. Slate Studio
  12. Mono House
  13. Cleanline Studio
  14. Greyroom Bureau
  15. Studio Vault
  16. The Quiet Bureau
  17. Black Label Studio
  18. Studio Veil
  19. House of Hush
  20. The Standard Studio

Creator-/Community-Vibe (leicht, aber nicht billig)

  1. Muse House
  2. The Creator Atelier
  3. Studio Darling (nur wenn’s wirklich deine Tonalität ist)
  4. Fanclub Studio
  5. The Glowroom (weniger noir, mehr soft)
  6. Afterhours Studio
  7. Nightshift Atelier
  8. The Backstage Bureau
  9. Studio Spotlight (klassischer)
  10. The Edit House
  11. Creator Room Studio
  12. The Set Studio
  13. Studio Side A
  14. The Drop House
  15. Studio Rendezvous
  16. The Scene Bureau
  17. Studio Encore
  18. The Cut Atelier
  19. Studio Velvet Muse
  20. The Night Atelier

Fantasie-/Brandable 1-Wort-Namen (für Domains/Handles stark)

  1. Velora
  2. Umbrin
  3. Noirelle
  4. Duskora
  5. Veilance
  6. Obsidia
  7. Hushly
  8. Cadenca
  9. Satinel
  10. Noirvia

Schnelle Verfügbarkeits-Checks (ohne Zeit zu verbrennen)

Mach diese Checks in genau dieser Reihenfolge, damit du nicht stundenlang verliebt in einen Namen wirst, der eh nicht geht:

  1. Handle-Check: Instagram/TikTok/X (oder nur die Kanäle, die du nutzt)
  2. Domain-Check: .com + .at (oder .co)
  3. Google-Check: Name + „agency“, „studio“ (Verwechslung?)
  4. Marken-Check: grob prüfen, ob es eine bekannte Marke ist (kein Deep Dive, aber offensichtliche Kollisionen vermeiden)
  5. DM-Test: Schick 3 Freund*innen den Namen: „Wie würdest du das schreiben?“
  6. Audio-Test: Sag’s 10x laut. Wenn du stolperst: raus.

Pro-Tipp: Nimm bei Handles/Domains lieber eine klare, kurze Schreibweise als kreative Sonderzeichen.


Naming + Content-Strategie: So passt es zu deiner Noir-Ästhetik

Wenn dein Content elegant, dunkel und „tension-based“ ist, dann sollte dein Agenturname nicht „hyper“ sein. Und er muss zu typischen Content-Peaks passen (Feiertage, Specials, Collabs), ohne dass es nach Trash klingt. Rund um Weihnachten sieht man immer wieder, dass Creator*innen stark mit thematischen Sets arbeiten (IBTimes/Metro). Das heißt für dich: Dein Name sollte „Seasonal Drops“ tragen können, ohne jedes Mal ein anderes Branding zu brauchen.

Praktische Kombinationen:

  • Name: „Dusk Atelier“ → Drop: „Dusk Holiday Set“ (funktioniert)
  • Name: „Obsidian Bureau“ → Drop: „Obsidian Afterhours“ (funktioniert)
  • Name: „Velvet Studio“ → Drop: „Velvet Winter Room“ (funktioniert)

Entscheidungshilfe: Meine Top-5 Picks für dein Profil (Noir, premium, stabil)

Wenn ich rein aus deiner beschriebenen Lage (Stabilität, recurring income, medium risk awareness, eleganter Stil) picken müsste:

  1. Velvet Studio (premium, weich, vielseitig)
  2. Umbra House (noir, aber seriös)
  3. Dusk Atelier (ästhetisch, international gut)
  4. Obsidian Bureau (business-lastig, skalierbar)
  5. Hush Studio (diskret, vertrauensbildend)

Dann ergänzt du eine Subline, die dein Angebot klar macht.


Nächste Schritte (15 Minuten bis zur Shortlist)

  1. Entscheide Option A/B/C (oben).
  2. Schreib 10 Begriffe aus deinen Wortfeldern (Schatten/Material/Prozess).
  3. Bau 20 Namen mit 2 Formeln (z. B. „[Material] Studio“ und „[Schatten] House“).
  4. Scoring (0–16 Punkte).
  5. Top 5 → Verfügbarkeits-Checks.
  6. Final 2–3 → Subline formulieren.
  7. Erst dann: Logo/Fonts.

Wenn du willst: Join the Top10Fans global marketing network – dort kannst du dein Naming in einer internationalen Creator-Umgebung gegenchecken, bevor du’s fixierst.

📚 Weiterlesen & Quellen

Wenn du tiefer einsteigen willst, hier sind drei passende Artikel aus den aktuellen Meldungen:

🔸 Interview: OnlyFans kann für junge Frauen gefährlich sein
🗞️ Quelle: Stern – 📅 2025-12-24
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🔸 Karrierefehler & „Porn University“: Hilfe für Newcomer
🗞️ Quelle: The Irish Sun – 📅 2025-12-24
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🔸 Sophie Rain spricht über den „Pixar Mom Build“
🗞️ Quelle: Mandatory – 📅 2025-12-25
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