A poised male From the United States, based in Seattle, graduated from a community college majoring in digital marketing in their 22, entering the workforce with limited experience, wearing a cheerleader uniform with a cropped top and pom-poms, adjusting sleeves in a boxing ring.
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Ich seh den Trend gerade oft: Ein „Fake OnlyFans Link“-Schmäh, ein „Hahaha, war nur ein Joke“-Redirect, ein absichtlich „falscher“ Link in der Bio – und danach die Überraschung, dass Fans plötzlich misstrauisch werden, Kolleg:innen im Büro tuscheln oder du dich selbst fragst, ob du jetzt „zu viel“ von dir preisgegeben hast.

Als MaTitie (Editor bei Top10Fans) will ich das myth-busten – ohne Moralkeule. Du sollst wachsen, aber mit Grenzen. Und ja: Gerade wenn du in Österreich nebenbei noch in einem Office-Umfeld navigierst, wo jede Kleinigkeit als „Signal“ gelesen wird, ist Link-Vertrauen nicht nur Technik – es ist Reputation.

Mythos 1: „Ist doch nur ein Witz – wer’s nicht checkt, ist selbst schuld.“

In Creator-Ökosystemen funktioniert Humor anders als im Freundeskreis: Bei dir ist jeder Link ein Mini-Vertrag. Fans zahlen mit Geld, Zeit und Vertrauen. Wenn sie einmal das Gefühl haben, „reingelegt“ zu werden, denken sie beim nächsten Mal nicht „witzig“, sondern „Scam?“.

Ein einziger „Joke-Link“ kann reichen, damit deine DMs kippen:

  • „Ist das echt?“
  • „Warum leitet das woanders hin?“
  • „Hab ich mir jetzt einen Virus eingefangen?“

Und genau da fängt der Stress an – vor allem, wenn du sowieso vorsichtig bist, nicht zu viel von dir preiszugeben.

Kurzfristig: möglich. Langfristig: teuer.

Warum? Weil Viralität bei Erwachsenen-Content extrem oft über Schock und Clickbait läuft. Du kennst das Muster: Eine „besonders arg“-Zeile, ein überdrehtes Versprechen, ein Screenshot mit „unlimited money“–Vibe. In solchen Headlines wird schnell so getan, als wäre alles grenzenlos: grenzenlose Klicks, grenzenlose Einnahmen, grenzenlose Aufmerksamkeit. Das Problem: Aufmerksamkeit ohne Vertrauen ist keine Community – das ist ein Durchlauferhitzer.

Und wenn du dir eine Fanbase aufbauen willst, die wiederkommt (und nicht nur einmal neugierig klickt), brauchst du die Art von Klarheit, die man spürt: „Hier ist es sicher. Hier ist es echt.“

Mythos 3: „Solange ich nicht hacke, ist es eh kein Scam.“

Die Außenwirkung zählt. Ein Fake-Link-Schmäh wirkt auf neue Fans wie:

  • Phishing
  • Abofalle
  • Identitätsfälschung
  • „Creator wurde übernommen“

Und oft ist es den Leuten egal, ob du’s „eh nicht so gemeint“ hast. Sie merken nur: „Da stimmt was nicht.“

Mythos 4: „Wenn ich’s peinlich finde, redet eh keiner drüber.“

Das ist der gefährlichste Mythos.

Es gibt eine bittere, aber hilfreiche Beobachtung, die in Diskussionen rund um enttäuschende Subscriptions immer wieder auftaucht: Viele veröffentlichen nicht, dass sie auf Werbung reingefallen sind oder etwas Abonniertes dann „schlecht“ fanden – weil es zu privat ist und auch irgendwie peinlich. Genau dieses Schweigen macht es für Täuscher leichter, weiterzumachen.

Wenn Fans also schon Hemmungen haben, offen zu sagen „ich wurde getäuscht“, dann ist deine Aufgabe als Creator umso klarer: gib ihnen keinen Grund, überhaupt in diese Lage zu kommen.

Ich geb dir ein einfaches Denkmodell, das im Alltag brutal gut funktioniert:

Jeder Link ist eine Grenze.
Nicht nur ein Wegweiser.

  • Für Fans: „Dorthin darf ich gehen – dort bin ich sicher.“
  • Für Plattformen: „Das ist dein offizielles Ökosystem.“
  • Für deine „Offline-Welt“ (Office, Bekannte, Familie): „So professionell gehst du damit um.“

Wenn du nervös bist wegen Oversharing, ist das gute Nachricht: Du musst nicht mehr von dir zeigen – du musst nur sauberer markieren, wo du wirklich hinwillst.

1) Die Szene ist voller Imitationen – und Fans wissen das

Sobald du eine gewisse Sichtbarkeit hast, tauchen zwangsläufig Dinge auf wie:

  • Fake-Accounts mit deinem Namen
  • „Free leak“-Seiten
  • Copycat-Bios
  • „Verifizierungs“-DMs

In so einem Umfeld ist ein „Haha, falscher Link“ leider nicht neutral – er ist genau die gleiche Mechanik, nur mit anderem Absender.

2) Viralität belohnt das Extreme

Du hast sicher schon Content gesehen, der über eine einzelne, „shocking“ Line hochgezogen wird („wenn wir … im Tandem“, solche Sätze bleiben hängen). Das ist effektiv – aber es zieht auch genau die Zielgruppe an, die schnell klickt und schnell wieder weg ist. Die ist auch schneller dabei, Links weiterzuschicken, Screenshots zu posten oder Grenzen zu testen.

3) Manche Stories zeigen, wie rasch Online-Handlungen Offline-Folgen haben

Ob Gerüchte, Unterstellungen oder „du bist fix auf OnlyFans“-Kommentare: Sobald das Thema öffentlich ist, macht es was mit Menschen. Ein aktuelles Beispiel aus dem Influencer-Bereich: Ann-Kathrin Bendixen („Affe auf Bike“) hat sich laut Promiflash klar gegen kursierende OnlyFans-Gerüchte abgegrenzt und betont, wie gefährlich dieser Trend in Gerüchteform werden kann. Das ist zwar eine andere Ausgangslage als deine – aber die Mechanik ist ident: Einmal im Raum, wird es schwer, es „zurück in die Schachtel“ zu bekommen.

Und genau deswegen sind Links so wichtig: Sie sind die erste Stelle, an der Leute prüfen, ob du Kontrolle hast.

1) Rickroll/Prank-Redirect statt OnlyFans

Warum es kippt: Fans denken „sie hat den Link verkauft/gehackt“.
Alternative: Humor ja – aber innerhalb deiner eigenen Umgebung. Beispiel: Ein humorvolles Posting auf OnlyFans selbst („Heute gibt’s statt Teaser nur meine Kaffee-Routine – Deal?“). Der Link bleibt echt, der Content darf witzig sein.

Warum es kippt: Phishing-Alarm.
Alternative: Verwende eine stabile Link-in-Bio-Seite (oder eine eigene Domain) und verlinke von dort weiter. Eine Landingpage kann witzig texten, aber die URL bleibt sauber.

Warum es kippt: Kurzlinks wirken wie Verschleierung.
Alternative: Nutze möglichst sprechende URLs (eigene Domain oder klare Linkstruktur). Wenn Kurzlink, dann mit Kontext: „Offizieller Link, führt zu meiner Bio-Seite“.

4) „Leak“-Witz („hier sind die leaks“) – führt zu normalen Fotos

Warum es kippt: Das Wort „Leak“ ist Brand-Gift. Es lädt Leute ein, Grenzen zu überschreiten und normalisiert das Thema.
Alternative: Sag „Outtakes“, „Behind the scenes“, „Bloopers“. Gleiche Neugier, weniger toxische Energie.

Warum es kippt: Du trainierst Fans auf gefährliche Muster.
Alternative: Support-Themen immer klar trennen: „Support läuft nur über X und Y“ (fixer Text, fix in Highlights/pinned).

Warum es kippt: Das wirkt kontrollierend und erzeugt Angst – das Gegenteil von Fanbindung.
Alternative: Grenzen freundlich: „Bitte keine DMs zu X, dafür gerne Y.“

7) „Abo-Falle“-Joke (z. B. scherzhaftes Upsell-Redirect)

Warum es kippt: Monetarisierung ohne Klarheit fühlt sich wie Trick an.
Alternative: Upsells transparent: „Wenn du mehr willst: hier sind die Optionen.“ Klar. Kurz. Ohne Shame.

Du hast wahrscheinlich zwei Ziele, die sich manchmal widersprechen:

  1. Branding & Wachstum (sichtbar, konsistent, auffindbar)
  2. Boundary & Ruhe (nicht überall auffliegen, nicht jedes Detail erklären)

Das geht, wenn du bewusst zwischen Identität und Zugang trennst.

Ebene A: Identität (public)

  • Ein klares Creator-Handle, konsistent auf den Plattformen
  • Ein einziges offizielles „Link Hub“-Ziel
  • Keine Insider-Jokes in URLs oder Slugs (Screenshots wandern herum)

Ebene B: Zugang (controlled)

  • OnlyFans-Link nur über das Hub (nicht überall direkt)
  • Inhalte in Stufen: Preview → Abo → PPV (wenn du willst)
  • DM-Regeln fix (damit du nicht im Büro zwischen Meetings dauernd reagieren musst)

Wenn du im Office-Umfeld neu bist: Diese Struktur reduziert Stress, weil du nicht ständig „ad hoc“ Entscheidungen triffst. Du folgst deinem System.

Schreib dir einen Standardsatz, den du überall gleich verwendest:

  • „Mein einziger offizieller Link ist in meiner Bio-Linkseite. Alles andere ist nicht von mir.“

Wichtig: kurz, wiederholbar, immer gleich. Fans merken sich Muster.

2) Fixe Bio-Highlights: „Offiziell“, „Scam-Alarm“, „FAQ“

Auf Instagram/TikTok (und überall, wo’s geht):

  • Highlight 1: Offiziell (Link, Handle, Hinweise)
  • Highlight 2: Scam-Alarm (Screenshots typischer Fake-DMs, ohne persönliche Daten)
  • Highlight 3: FAQ (Abo, Content-Rhythmus, Grenzen)

Das ist nicht „zu viel preisgeben“ – das ist Schutz.

3) Domain-Hygiene: Name sichern, bevor andere es tun

Wenn du deinen Creator-Namen ernsthaft nutzt, sichere:

  • deine Wunschdomain (falls möglich)
  • nahe Varianten (falls du’s dir leisten willst)

Nicht wegen Eitelkeit, sondern weil Fake-Link-Jokes und Fake-Seiten oft über „ähnliche“ Domains laufen.

4) Wasserzeichen: ja – aber smart

Ein dezentes Wasserzeichen (Handle + kleines Symbol) hilft, wenn Ausschnitte irgendwo landen.
Tipp: Nicht riesig und nicht quer über das Gesicht (das macht Content weniger premium), lieber konstant an einer Stelle.

5) Screenshot-Design: baue Authentizität ein

Mach dir Templates für:

  • „Neuer Drop“
  • „Heute online“
  • „Offizieller Link“

Mit immer gleichen Farben/Font. Das wirkt klein – ist aber riesig: Es macht Fakes leichter erkennbar.

Du brauchst einen Ablauf, der ruhig bleibt. Hier ist ein bewährtes, „mildes“ Krisenprotokoll, das deine Grenzen respektiert:

Schritt 1: Nicht diskutieren – markieren

Poste einmal (Story + Highlight):

  • „Achtung: Es kursiert ein falscher Link. Mein offizieller Link ist nur [dein Hub].“

Keine Details, kein Drama.

Schritt 2: Beweise sammeln (ohne zu doxxen)

Screenshots:

  • URL
  • Accountname
  • Datum/Uhrzeit

Keine privaten Daten von Dritten veröffentlichen.

Schritt 3: Fans schützen (praktisch)

Biete eine klare Handlungsanweisung:

  • „Bitte klickt nicht drauf.“
  • „Wenn ihr geklickt habt: Browser schließen, Passwort ändern (falls ihr was eingegeben habt).“
  • „Schickt mir den Screenshot nur, wenn ihr euch wohlfühlt.“

Wichtig: sanfter Ton. Du willst niemanden beschämen.

Schritt 4: Deine DMs entlasten (damit Office & Alltag nicht brennen)

Pinne eine kurze Antwort, die du copy/pasten kannst:

  • „Danke dir! Der Link ist fake. Mein offizieller ist in meiner Bio-Linkseite. Wenn du magst, schick mir nur die URL – ohne persönliche Infos.“

So bleibst du freundlich, ohne dich zu verausgaben.

„Aber andere machen’s doch auch“ – der Blick auf große Creator

Wenn große Namen posten, reicht manchmal ein Selfie, und es wird gleich als potenzielle Collab, als Geld-Move, als „Top Earner“-Signal gelesen. Mandatory hat am 09.02.2026 genau so eine Dynamik aufgegriffen: ein gemeinsames Selfie von Sophie Rain & Piper Rockelle, sofort mit Spekulationen über Zusammenarbeit und Earnings.

Was heißt das für dich, ohne dich zu vergleichen?

  • Große Creator können sich mehr „Noise“ leisten, weil sie mehr Puffer haben: Team, Routine, Masse.
  • Bei dir (als wachsende Creator) ist Vertrauen die Währung, die am schnellsten Rendite bringt.
  • Ein Fake-Link-Schmäh ist „Noise“. Klarer Link ist „Asset“.

Kurz: Du musst nicht „mehr“ sein. Du musst „klarer“ sein.

Grenzen, ohne kalt zu wirken: Formulierungen, die sanft bleiben

Weil du eher modest, aber expressiv rüberkommen willst, hier Textbausteine, die sich nicht hart anfühlen:

  • Für Bio/Highlight:
    „Nur zur Sicherheit: Mein offizieller Link ist immer derselbe. Alles andere ist nicht von mir.“

  • Wenn Fans nach „geheimem Link“ fragen:
    „Ich versteh die Neugier total – aber ich halte meine Links bewusst simpel, damit niemand auf Fakes reinfällt.“

  • Wenn jemand einen „Joke-Link“ will:
    „Ich mach lieber Content-Witze als Link-Witze. Links sollen bei mir immer safe sein.“

  • Wenn Kolleg:innen indirekt bohren („Du machst doch sicher…“):
    „Ich halte Privates und Berufliches bewusst getrennt.“
    (Punkt. Kein Erklären. Kein Rechtfertigen.)

Das eigentliche Ziel: Fan-Erlebnis, das sich sicher anfühlt

Als Personal-Branding-Mensch denkst du wahrscheinlich in „Experience“. Perfekt. Dann ist die Leitfrage:

Fühlt sich der Weg zu deinem Content so sicher an wie dein Content selbst?

Sicherheit ist Teil der Experience:

  • klare Links
  • konsistente Sprache
  • wiedererkennbare Templates
  • ruhige Grenzen

Und ja, das ist auch Marketing – aber das gute: nachhaltig, respektvoll, ohne Tricks.

Mini-Plan für die nächsten 48 Stunden (ohne Overwhelm)

  1. Entscheide dich für einen offiziellen Link-Hub.
  2. Erstelle ein Highlight „Offiziell“ mit genau einem Slide: offizieller Link + kurzer Satz.
  3. Erstelle ein Highlight „Scam-Alarm“ mit 2–3 typischen Warnzeichen (allgemein gehalten).
  4. Schreib dir 3 Copy/Paste-Antworten für DMs (fake link, collab scam, „free leaks“).
  5. Versprich dir selbst: keine Link-Witze mehr – Humor nur im Content, nicht im Zugang.

Wenn du willst, kannst du später trotzdem spielerisch sein – aber auf eine Weise, die nicht nach Täuschung aussieht.

Zum Schluss, ganz leicht: Wenn du beim Internationalisieren, Brand-Setup oder bei „safe growth“ Unterstützung willst, kannst du auch „join the Top10Fans global marketing network“. Kein Druck – nur ein Angebot, falls du Struktur magst.

📚 Weiterlesen & Quellen

Hier sind die erwähnten Beiträge, falls du den Kontext nachlesen willst:

🔸 Affe auf Bike kritisiert: OnlyFans ist gefährlicher Trend
🗞️ Quelle: Promiflash – 📅 2026-02-08
🔗 Artikel öffnen

🔸 OnlyFans’ Top Earners Sophie Rain & Piper Rockelle im Selfie
🗞️ Quelle: Mandatory – 📅 2026-02-09
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🔸 Entertainerin: Einreise verweigert wegen OnlyFans am Handy
🗞️ Quelle: Koreaboo – 📅 2026-02-09
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